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Die mächtige Kraft des Dodge & Burn

Ich war erstaunt was D&B alles bewirken kann, und mein „Können“ ist grad mal gaaaanz am Anfang. Ich war begeistert. Man kann das Gesicht total formen, nur mit der Hilfe des Lichts können verschiedene Bereiche anders aussehen, was ja eigentlich klar ist und nichts weltbewegendes. Ich hab mich getraut und einwenig an mir selbst experimentiert und von dem Ergebnis war ich beeindruckt. Und Freunde, wie gesagt, das was ich kann ist nicht einmal die Spitze des Eisberges. Eigentlich ist das die völlig falsche Vorgehensweise, wie sich später rausgestellt hat. 

Mit D&B ist man in der Lage die Nase zu formen, die Wangenknochen stärker zu betonen, so dass sie kräftiger wirken, den Hals schlanker und länger aussehen lassen. Die Lippen voller  und unglaublich viel mehr und das alles nur mit Hilfe des Lichts bzw. der Dunkelheit. Also abwedeln und nachbelichten. Von der Augenpartie brauchen wir gar nicht erst anfangen zu reden. 

Hierbei gibt es zig verschiedene Techniken die man für Dodge & Burn anwenden kann. Eine Möglichkeit ist mit der Gradationskurve zu arbeiten. Es werden zwei Kurven erstellt, eine helle (die Mitteltöne) und eine dunkele, dann wird eine Maske darüber gelegt und anschliessend das raus geholt was man eben benötigt. Man findet diverse Anleitungen im Internet wie man am besten welche Partie abdunkelt oder entsprechend aufhellt. Zum Beispiel Nase, Stirn, Kinn, Oberlippen aufhellen sowie Augenbrauen, unter den Wangen, um das Gesicht herum abdunkeln. So in etwa kann man schon die Betonung des Gesichts stark beeinflussen ohne die Form zu verändern.

Als ich dann merkte, dass es noch extrem viel Luft nach oben gibt, hab ich mich dazu entschlossen ein Tutorial zu kaufen. Natürlich werde ich jetzt nicht anfangen darüber ausführlich zu berichten, das wäre uncool! Es hat sich extrem gelohnt. Denn D&B ist eine Feinarbeit. Man sollte es präzise erledigen und mit Gefühl. Zuerst war ich selbst von meiner Arbeit überzeugt, das war aber bevor ich mir dieses Tutorial gekauft habe. Jetzt sehe ich die Sachen von einem anderen Blickwinkel. Beim genaueren betrachten, sieht man die Flecken oben links an der Stirn. Das sollte eben nicht passieren. Nichts desto trotz behalte ich dieses Bild, den irgendwo hat es mich doch ein wenig überzeugt 😉

Wenn man bedenkt, dass Frauen eigentlich nichts anderes machen wenn sie sich schminken. Die betonen die dunkeln und die hellen Stellen in ihrem Gesicht. Es gibt nicht umsonst so tolle Make-Up Artisten die wahrlich zaubern, die benötigen kein Photoshop. Dodge & Burn ist ein Muss in der Retusche. Eigentlich kann man das so ziemlich überall anwenden wo man Konturen betonen möchte. Sei es zum Beispiel bei Autos, Muskeln von Bodybuildern, Architektur, wie gesagt so ziemlich überall. 

Wie bereits schon erwähnt, habe ich es an mir selbst angewendet, im Angesicht der Tatsache, dass es eigentlich nicht der korrekte Arbeitsweg war, hab ich dennoch ein gescheites Business Bild von mir selbst erstellt. Bei all dem Dodge & Burn sollte man es nicht übertreiben, den schliesslich holt einen die Realität irgendwann wieder ein. In diesem Sinne, wünsche ich viel spass mit dem  vorher/nachher Bild.

 

#iphonephotography Teil 8

Mein letztes/aktuelles und bestes Ergebnis wie ich finde. Das bearbeitete Bild sieht einfach traumhaft schön aus. Seht ihr diesen Lens Flare? Das ist nicht künstlich hinzugefügt worden, der ist echt. Aufgenommen und bearbeitet mit dem iPhone 6. An dem Bild habe ich ungefähr eine Stunde gesessen. Zwei Verlaufsfilter und ein Radial. Dynamik erhöht und Farbtemperatur verändert sowie die Tönung. Ein „S“ der Gradationskurve verpasst und natürlich, man sieht es zwar nicht ganz so stark, eine helle Vignette. Kann sich sehen lassen. Man glaubt das gar nicht, alles mit dem Handy. Und nicht einmal mit dem iPhone 7, der RAWs machen und bearbeiten kann, auch kein 6s. Ganz einfach und schlicht mit dem iPhone 6!

Ich würde mich freuen wenn ihr eure iPhone Fotos in die Kommentare rein stellen würdet. Das wars mit der #iphonephotography Serie. Ich hoffe es hat euch gefallen. Viel Spass noch weiterhin auf meinem Blog.

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#iphonephotography Teil 7

Die ganze Palette, Lightroom Mobil + Photoshop Mix. Die Bäume mussten weg. Wenn du genau hinschaust siehst du, dass ich den roten Luftballon ganz rechts unten nicht sauber bearbeitet habe. Das war echt eine harte Nuss. Besser habe ich es nicht hinbekommen. Mit Photoshop (Desktop Version) hat man selbstverständlich andere Mittel zur Verfügung.  Trotzdem ist es ok. Man sieht es ja nicht auf dem ersten Blick. Das bearbeitet Bild erinnert mich irgendwie an Harry Potter, wenn sich der Himmel verändert immer wenn die Dementoren kamen. Aufgenommen und bearbeitet mit dem iPhone, auf einer Hochzeit.

Frohes neues Jahr 🙂

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#iphonephotography Teil 6

Hier habe ich einen Gang hoch geschaltet, denn, neben Lightroom Mobile ist hier auch Photoshop Mix das erste mal im Einsatz. Ich verrate aber nicht was ich gemacht habe. Wenn du genau hinschaust dann sieht du wo Photohop Mix im Einsatz war. Da habe ich zum ersten mal die Fähigkeiten von Photoshop Mix gesehen. Aber die Grundbearbeitung wurde in Lightroom Mobil gemacht. Postkartenreif was? Wenn man jetzt aus dem Fenster schaut, wünscht man sich jetzt bestimmt eine Sonnenblume. Ach ja, aufgenommen und bearbeitet mit dem iPhone. What else?

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#iphonephotography Teil 5

Und plötzlich fing mir Lightroom Mobil an zu gefallen. All die vielen Möglichkeiten. Fast wie auf dem MacBook. Natürlich kann man das überhaupt nicht miteinander vergleichen. Dennoch merkt man deutlich, dass die Handy Version auch viel drauf hat. Die Klarheit, die Vignette, der Schwarz-Regler.. 🙂 man muss nur etwas damit rumspielen. Aufgenommen und bearbeitet mit dem iPhone. Die Bearbeitung ist zwar klein, aber ich finde, mehr hat das Bild nicht gebraucht.. Ein Feinschliff eben. Es muss nicht immer alles zu Tode bearbeiten werden. Ich sollte mir ein T-Shirt machen mit dem Spruch 🙂

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