Lightroom Mobile

Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Ich hatte einfach keine Lust den Rechner jetzt extra hoch fahren zu müssen, dann die Bilder zu übertragen, zuerst Lightroom und  dann anschließend für die Feinarbeit Photoshop zu starten. Das war mir jetzt ehrlich gesagt zu viel Arbeit für das bisschen. Davon abgesehen war es doch eh nur ein Zufallsbild, man kann es auch als Testbild bezeichnen. Wie auch immer, der Punkt war, ich hatte keine Lust den Rechner hoch zu fahren.

Eine wirklich praktische Funktion bei der 70D, mit der ich mich ab jetzt noch intensiver beschäftigen werde, ist die WLAN Funktion. Es gibt für das iPhone zwei Applikationen. Eine ist „Camera Connect“ und die andere ist „EOS Remote“ beide von Canon. Wenn man „EOS Remote“ startet, kommt ein Popup Fenster mit dem Hinweis, dass die neue App „Camera Connect“ nun da sei, und man solle die benutzen. Irgendwie funktioniert die bei mir aber nicht. Ich hab mich auch zu wenig damit beschäftigt, um sagen zu können woran es liegen könnte. Wozu auch, die EOS Remote funktioniert wunderbar. Die App macht was sie soll.

Es war ein schöner Tag. Leicht bewölkt, die Wolken aber hatten eine sehr schöne Größe, Farbe und Form, so richtig flauschig, weiss und zu dem standen / flogen sie sehr tief. Der Himmel war leicht dramatisch. Es war Nachmittag. Ich ging raus auf den Balkon und sah das. Dann ging ich zurück und holte meine Kamera. Weitwinkel. 11 Millimeter. Manueller Fokus. Und Zack. Ich hatte eine richtige fette, weisse und flauschige Wolke im Sucher. Die Sonne strahlte noch etwas raus. Und dann kam der Moment: Die gesamte Helligkeit oder die Sonne? Beides war nicht möglich. Ich entschied mich für die Sonne. Zumindest etwas von ihr. Sonst sieht eine Ecke vom Bild nur total ausgebrannt aus. Da ich im RAW fotografierte, machte ich mir über die Belichtung der anderen Teile des Bildes nicht so viel sorgen. Nachdem das geklärt war, liess Problem Nummer zwei nicht lange auf sich warten. Da ich nun nicht im 30. Stock wohne, waren natürlich auf dem Bild noch ein paar Spitzen von Bäumen zusehen und eine kleine Ecke von Nachbars-Dach. 

Da stand ich nun. Ein Foto. Die Belichtung. Bäume. Dach. Soll ich jetzt deswegen an so einem schönen Tag den Rechner hochfahren, das Bild herunterladen, in Lightroom die Belichtung korrigieren, in Photoshop die Bäume und das Dache weg retuschieren? Oder probiere ich das alles mal auf dem Handy aus? Was soll´s, WLAN Funktion der Kamera angemacht, mit einem Klick war das Bild auf meinem Handy. Das Bild in Lightroom Mobil hoch geladen. Die Belichtung korrigiert. Klarheit reduziert, einen Verlaufsfiter darüber gelegt. Das Bild war nun fertig. Jetzt noch von Lightroom Mobile direkt das Bild in Photoshop Mix auf machen und die Bäume und das Stückchen vom Dach entfernen und das wars. Der Arbeitsaufwand war nicht mehr als 10 Minuten. Für kleinere Änderungen ist das optimal. Natürlich kann man diese Option nur für kleinere Sachen nutzen, wie ich es gemacht habe. Ich habe die Applikationen fürs iPhone bis Dato nicht ernst genommen, weil diese Programme eigentlich sehr komplex sind. Aber siehe da 🙂

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Ardalan Paymardi

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